Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Sehr geehrter Patientin, sehr geehrter Patient,

wie bereits auf unserem bundesweiten Cluster-Selbsthilfetreffen in Hamburg angekündigt, werden wir, voraussichtlich ab Ende August, in Zusammenarbeit mit dem Clinical Trail Center North (CTC) am UKE und im Rahmen von klinischen Studien Patienten mit episodischen und chronischen Clusterkopfschmerz prophylaktisch mit einem neuen Antikörper gegen Calcitonin gene-related poptide (CGRP) behandeln können.

Seit über 20 Jahren ist bekannt, dass CGRP von großer Bedeutung in der Pathophysilogie der Migräne und des Clusterkopfschmerzes ist. CGRP ist ein Botenstoff, der bei beiden Erkrankungen während der Attacken im Blutkreislauf vermehrt nachweisbar ist und nach erfolgreicher Behandlung auf den Normalwert zurück fällt, so dass ein ursächlicher Zusammenhang sehr wahrscheinlich ist. Vor diesem Hintergrund sind den letzten Jahren einige Antikörper gegen CGRP entwickelt worden, welche nach ersten Erkenntnissen aus 4 klinischen Studien sehr effizient in der prophylaktischen Behandlung der Migräne sind. Aufgrund der sehr positiven Erfahrungen in der Migränebehandlung wird der Mechanismus nun zur prophylaktischen Behandlung von Clusterkopfschmerz untersucht.

Sollten Sie Interesse haben an einer solchen klinischen Studie teilzunehmen, können Sie sich ab sofort telefonisch unter 040/524719111 oder per E-Mail unter info@ctc-north.com mit unserem Studienzentrum in Verbindung setzen, wo Sie über die Details der Studie ausführlich informiert werden.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. A. May

Dr. J. Hoffmann

Dr. A. Jambrecina

Erweiterung der Studie auf den Süddeutschen-Raum!

Ab heute könnnen Interessenten, die an einem episodischen Clusterkopfschmerz leiden und aus dem Süddeutschen-Raum kommen, auch die Teilnahme an einer CGRP-Antikörperstudie verwirklichen. Der Antikörper wird aller 4 Wochen subkutan injiziert. Aufwendungen für Anreise und Verpflegung werden bis zu einer Höchstgrenze erstattet. Eine aktive Phase muss zum Zeitpunkt des Studieneinschlusses nicht vorliegen.

Ansprechpartner sind Dr. C. Schankin und Dr. O. Eren (089 440073690).
Klinikum der Universität München

Des weiteren wird diese Studie auch in Königstein und in Essen durchgeführt.
Klinikum Königstein

zuletzt aktualisiert: 6. August 2015 09:07